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Was ist eine der größten Herausforderungen, denen sich Arbeitgeber heute stellen müssen? Qualifizierte Mitarbeiter:innen zu finden – sagt ihr höchstwahrscheinlich. Und das zu Recht, denn der Fachkräftemangel betrifft viele deutsche Branchen und zeigt keine Anzeichen einer Besserung. Auch wir von Mediascale sind uns dieser Tatsache bewusst. Umso mehr legen wir Wert darauf, dass unsere Arbeitnehmer:innen beruflich zufrieden sind, sich bei uns wohlfühlen und langfristig Teil der Mediascale-Familie sein wollen! Ein Baustein auf diesem Weg ist unser vielfältiges Fortbildungsangebot zur Verbesserung der beruflichen, zwischenmenschlichen, sprachlichen, Coaching- und Managementfähigkeiten. Neben den Formaten zur internen Know-how Weitergabe haben wir daher einige Programme aufgesetzt für unsere Kolleg:innen.

1. Individuelle Weiterbildungen

Die Mitarbeitenden besprechen mit ihren Vorgesetzten, welche Messen, wie beispielsweise die DMEXCO, das OMR Festival oder YouTube Festival sie besuchen. Dabei wählen wir individuell aus, welche Kolleg:innen welche Veranstaltungen besuchen. Beispielsweise gehen unsere „YouTube Gurus“ selbstverständlich zum YouTube Festival oder diejenigen Kolleg:innen zur DMEXCO, die ihre Kund:innen vor Ort begleiten.

Auch unsere Seminare, die zumeist mit der Unterstützung von externen Expert:innen abgehalten werden, werden bedarfsorientiert wahrgenommen. Während der Präsentationstrainings oder in Führungsseminaren, erwerben die Kolleg:innen Fähigkeiten wie z.B. effektive Gesprächsführung, Konfliktlösung oder Führungskompetenzen.

Gleiches gilt für Sprachkurse: die Übernahme eines englischsprachigen Kunden steht an? Oder Mitarbeiter:innen, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist und noch nicht 100% fit in der deutschen Sprache sind? Wo nötig unterstützen wir mit Sprachkursen.

2. PLUS – The Mentoring Program by Serviceplan

Die Arbeitnehmer:innen, die als mittlere Führungskraft oder als Geschäftsführung tätig sind, können durch unser PLUS Mentoring Program den nächsten Karriereschritt wagen. Dabei profitieren sie vom Serviceplan Netzwerk und Erfahrungen erfolgreicher Führungskräfte.

Wie genau läuft das ab? Mit dem Mentoring-Programm vernetzen wir starke Kolleginnen und Kollegen mit Führungskräften aus der Gruppe, um die Mitarbeiter:innen bei den Themen zu unterstützen, die sie bewegen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es für ein erfolgreiches Matching hilfreich ist, ein möglichst ganzheitliches Bild von Mitarbeiter:innen als Person und Persönlichkeit zu erhalten. Für jeden Mentee wird daher auf Basis eines zuvor erstellten Profils der ideale Mentor:in. Wie genau das Programm funktioniert und ob es seine Ziele erfüllt, beschreibt unsere Managing Directorin, Martina Staudinger, in ihrem Artikel „ Es hat gematcht – das Mentoring-Programm bei Serviceplan – Serviceplan Group Blog.

3. Campus-Programm

Ein weiteres sehr umfangreiches Angebot für Mediascale Kolleg:innen ist unser Serviceplan Campus Programm. Neben Basis Schulungen (z.B. Excel, Photoshop etc.) erfährt man mehr über fachthematische Inhalte, Trends & Innovationen.

Ergänzt wird das Campus Programm um off-business Themen (z.B. Elterncoaching) sowie Angebote zur mentalen Gesundheit. Campus Highlight in der ersten Januar Woche war der Besuch von Antonia Rados, der wohl bekanntesten Krisenreporterin Deutschlands. Sie hat uns ihre Sichtweise auf die Entwicklungen im Jahr 2023 gegeben.

Campus Highlight mit Antonia Rados

Neben den Live-Veranstaltungen, die hauptsächlich online verfügbar sind, gibt es auch ein Archiv mit Aufzeichnungen, eine E-Library mit E-books und Audio-Learning-Inhalten.

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4. Ausbildungsprogramm

Dieses Programm durchlaufen alle unsere Trainees und Juniors, die neu in die Medienbranche einsteigen. In acht Wochen bringen ihnen unterschiedliche Referent:innen die Basics des Media Geschäfts bei. Die Resttage werden im Team mit Aufgaben begleitet, um das Erlernte praktisch umzusetzen. Und was lernt man bei einem solchen Ausbildungsprogramm? Man lernt alle nötigen Tools und Techniken kennen, sowie alles über Klassische- und Digitale-Mediaplanung, Forschung, Tools & Technik, Mediastrategien. Den Abschluss des Programms bildet ein Planungscase, der in einer Gruppenarbeit erarbeitet und präsentiert wird. Einen tieferen Einblick in das Ausbildungsprogramm gibt es demnächst hier von unseren Kolleginnen Lina und Eli.

Haben wir euer Interesse geweckt? Das freut uns! Werdet Mitglieder unserer Mediascale-Familie und bewerbt euch um eine Stelle bei uns! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit

Aktuelle Stellenangebote bei Mediascale findet ihr hier.

Morgens aufstehen, weil man „muss“? Freudestrahlend zum Kundentermin, weil man „muss“? Kreativ sein, weil man „muss“? Das funktioniert nicht. Kreative sind erfolgreich, wenn sie ihren Beruf frei gewählt haben und ihn selbstbestimmt ausüben. Damit sind sie dann auch schon auf der höchsten Stufe der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow angelangt: der Selbstverwirklichung. Reichlich Grund für Glück und Zufriedenheit also. Oder?
Sicher, als auftragsabhängiger und natürlich kundenorientierter Dienstleister im Wettbewerb mag man sich schon mal getrieben fühlen. Ein Gefühl, das sich vom Agenturunternehmen  auf seine Mitarbeiter übertragen kann.
Letztlich ist das aber eine Frage der Haltung. Der außerordentlich in Anspruch genommene und in Selbstreflexion nicht routinierte Mensch neigt dazu, auch aus einem fairen Deal eine Zwangslage zu konstruieren. Davon hat er aber nichts.
Was hat er also davon, bis in die Morgenstunden an besten Ergebnissen für den Kunden arbeiten? Sehr viel, wenn er dabei seine Ziele verfolgt, seine Interessen wahrt, seine Grenzen respektiert und seinen Werten treu bleibt. Aber auch nur dann. Freiwillig eben.
Zugegeben, es gehört schon ein wenig Übung dazu, auch und gerade in Stresssituationen aufmerksam zu unterscheiden: in Konflikten zwischen Sach- und Beziehungsebene und zwischen Rolle und Mensch. Bei eigenen Entscheidungen zwischen kurzfristigen Bedürfnissen und langfristigen Interessen. Bei kritischem Feedback wischen „schwache Idee“ und „gute Idee, die leider nicht zum Kunden passt.“
Am Anfang steht aber erst mal ein grundsätzliches Verständnis für diese Mechanismen, um die genannten Unterschiede – vor allem unter Belastung – erkennen zu können. Serviceplan unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei in Seminaren im Rahmen des agentureigenen Weiterbildungsprogramms CAMPUS. Aus ureigenem Interesse eines nachhaltigen Human Ressource Managements übrigens. Denn die Aufs und Abs zwischen Pitchgewinn und Kleinformatealltag, zwischen Cannes-Löwen und fünfter Kundenkorrektur, zwischen tagelangem Hochbetrieb und gefühltem Wir-warten-auf-das-Feedback-Leerlauf, zwischen euphorischer Zustimmung und dem Vorwurf heilloser Geschmacksverirrung können auch erfahrene Profis in mentale Gefahrenzonen bringen. So gehören zum Seminarprogramm neben Workshops für Konfliktmanagement auch Beiträge zur Burnoutvorbeugung und –intervention für Führungskräfte deren vornehmste Aufgabe es ist, darauf zu achten, dass sich die ihnen Anvertrauten möglichst immer im „Flow“, also im Wachstumskanal zwischen Burnout und Boreout weiterentwickeln.
Zu einer selbstbestimmten Haltung gehört es übrigens auch, sich nicht von Fremdmotivation abhängig zu machen. Die kann natürlich schon mal beflügeln, z.B. in Form von Anerkennung. Dass negative Motivatoren wie z.B. Angst kreative Höchstleistungen eher verhindern als befördern dürfte bekannt sein. Aber selbst monetäre Anreize vermögen nicht, was die härteste Währung im Kreativgeschäft mobilisieren kann: die Anerkennung. Jeden Tag ein Erfolgserlebnis. Werde ich haben, wenn ich der Chef in meinem Leben bin, denn ich darf mich auch selbst mögen und loben. Und in einer selbstbestimmten Haltung erkenne ich meine Veränderungs- und Wachstumspotenziale.