Beiträge

Neuer Wein in alten Schläuchen und ein ewiges Beziehungsdrama haben uns im abgelaufenen Monat beschäftigt. Und darüber hinaus erstarkt im fernen Osten ein neuer Player auf der Suchmaschinenbühne. Wer das ist und noch viel mehr, erfahren Sie in den SEO-News für den Dezember.

1) YouTube-Daten jetzt in Google Trends verfügbar

Von SEO-Experten gerne als Kinderspielzeug belächelt, ist Google Trends seit vielen Jahren ein äußerst populäres Tool zur einfachen Analyse des Suchmarktes. Darüber hinaus nutzt der Konzern aus Mountain View sein Trendfeature gerne als PR-Vehikel für klickträchtige Schlagzeilen („Die wichtigsten Suchbegriffe 2017“). Seit Ende November lohnt sich aber auch für erfahrende SEOs mal wieder ein Blick auf das Webtool, mit welchem man sich schnell und unkompliziert einen vergleichenden Überblick zur Suchnachfrage und dessen zeitlichen Verlauf für bis zu 125 Keywords gleichzeitig verschaffen kann. Bezogen sich die Daten bislang allein auf die Google Websuche, so kann man die Ergebnisse nun nach den Google-Kategorien News, Shopping und Bilder filtern. Noch besser: Auch die Suchvolumina aus Googles Videoportal YouTube können gesondert ausgegeben werden. Gerade in Zeiten, in denen Bewegtbildinhalte immer wichtiger werden, stellt Google damit eine verlässliche Quelle zur vorbereitenden Marktanalyse und zum Monitoring zur Verfügung.

2) Die Gretchenfrage: Ist Social Media wichtig für SEO?

Man könnte meinen, diese Frage ist so alt wie die Menschheit. Was natürlich nicht stimmt, denn die Menschheit ist weitaus älter als Facebook, StudiVZ und Myspace zusammen. Trotzdem treibt die Search-Szene seit dem Aufstieg (und Fall) von Social Media-Portalen und Apps die eine Frage um: Brauche ich das eigentlich, um meinen SEO-Job richtig zu machen? Um es klar zu sagen: Ein direkter Rankingfaktor wie beispielweise Backlinks sind Social Media-Inhalte nicht. Das verhindert schon die eingeschränkte Sichtbarkeit vieler Posts und Likes für Suchmaschinen hinter den Login-Schranken der Social Media-Applikationen. Doch betrachtet man die Dinge mit einigem Abstand, wird klar, dass Social und Search auf die gleichen Ziele einzahlen: Beide wollen die Aufmerksamkeit der Nutzer erreichen, ihr Bedürfnis nach Information oder Unterhaltung befriedigen und auf den verschlungenen Pfaden der User Journeys ein Produkt oder Service als Marke im kollektiven Bewusstsein der Internetnutzer verankern. Dabei können sich die Wege an den verschiedensten Punkten kreuzen, beispielsweise in den Ergebnistreffern von Social Media Inhalten auf Suchmaschinen. Auch wenn ein messbarer Zusammenhang kaum nachweisbar ist, so liegt die Erkenntnis nahe, dass es sich bei Social und Search um Brüder im Geiste handelt, die sich gegenseitig verstärken können.

3) Die Top-Rankingfaktoren 2018 nach SEMrush

Es ist nun die Zeit, in der die SEOs in sich gehen, auf die Leistungen des dahinschwindenden Jahres blicken und sich fragen, womit sie es 2018 wohl zu tun bekommen. Auch wir haben mit dem Ausblick aufs kommende Jahr bereits in den letzten SEO News begonnen. Eine neue Studie des populären Analysetools SEMrush hat nun mehr als 600.000 Keywords mit Hilfe eines selbstlernenden Algorithmus untersucht und die 17 wichtigsten Rankingfaktoren zusammengestellt. Wenig überraschend liegen unmittelbare Nutzersignale an der Spitze der Rangliste, wie beispielsweise die Höhe des direkten Traffics zu einer Seite, die auf der Seite verbrachte Zeit oder die Absprungrate. Interessanterweise wurden die oft totgesagten Offpage-Faktoren von SEMrush als relativ wichtig bewertet. So liegen die klassischen Faktoren wie verweisende Domains, Backlinks oder IP-Kreise noch vor Inhaltsfaktoren wie Textlänge, Metadaten oder Rich Media-Integrationen. Damit stehen die Erkenntnisse der Studie zumindest teilweise in Widerspruch zur öffentlich verlautbarten Position der großen Suchmaschinen wie Google oder Bing. Einen Blick auf die Studie sollte jeder Suchmaschinenpraktiker auf jeden Fall wagen, sofern es die Adventszeit zulässt.

4) Tencent bringt chinesische Suchmaschinentochter an die Börse

Ob in China die Zukunft gebaut wird, lässt sich mit Sicherheit erst in wenigen Jahren beantworten. Fakt ist jedoch, dass das Reich der Mitte mit rasender Geschwindigkeit auf dem Weg zum neuen Zentrum für Technologieentwicklung ist. Der chinesische Technologieriese Tencent ist das Unternehmen hinter den erfolgreichen Chatapps „WeChat“ und „QQ“. Seine Suchmaschine „Sogou“ (auf Deutsch: Suchender Hund) ist zwar schon seit 2004 aktiv, konnte hinter den Branchenriesen Baidu aber keinen bedeutenden Sprung aus dem Feld der abgeschlagenen Wettbewerber machen. Das soll sich nun mit Hilfe von frischem Geld durch einen Börsengang und massive Investitionen in künstliche Intelligenz ändern. Nach dem Willen der Muttergesellschaft werden Sogou-Nutzer im Rahmen der rechtlichen Grenzen im Reich der Mitte auch die Möglichkeit haben, englischsprachige Webseiten zu durchsuchen. Darüber hinaus will Tencent seinen immensen Datenpool aus „WeChat“ nutzen, um die Erkennung von natürlicher Sprache und Nutzerintentionen auf ein neues Niveau zu heben. Ob hier ein neues Google Asiens entsteht, bleibt abzuwarten.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Internet World Business.

2016 war ein gutes Jahr für die italienische Konjunktur. Dank staatlicher Reformen auf dem Arbeitsmarkt, im Recruitment und der Rente sehen wir nach Jahren des Rückgangs und der Stagnation nun endlich ein Licht am Ende des Tunnels: Für 2016 wird erwartet, dass die Investitionen in die Werbebranche um drei Prozent steigen.

In der Medienplanung holt man zum großen Schlag aus: Die Investitionen in digitale Medien wurden im Lauf der letzten Jahre in rasantem Tempo aufgestockt. Für 2017 wird prognostiziert, dass ein Viertel aller Investitionen im Kommunikationsbereich auf digitale Medien entfallen. Übrigens: Das mobile Internet läuft dem traditionellen Desktop den Rang ab und wird mehr als doppelt so häufig verwendet. Nächstes Jahr wird es wohl ein Drittel aller digitaler Ressourcen auf sich vereinen können. Live-Videos entwickeln sich schnell weiter, aktuelle Inhalte werden täglich per Snapchat, Instagram und Telegram kommuniziert. Daneben kristallisieren sich neue Szenarien heraus, wie Native Advertising und Chatbots.

Dennoch kommt auch dem guten alten Fernseher mit rund der Hälfte der Gesamtinvestitionen noch immer eine Hauptrolle zu. Allerdings mit einem großen Unterschied: Die breite Masse wird so heute nicht mehr erreicht. Im Gegensatz zum Fernsehen zeigen die anderen traditionellen Medien wenig Entwicklung. Ihr Trend scheint unumkehrbar: Machten vor fünfzehn Jahren die Printmedien noch ein Drittel aller Investitionen aus, sind es heute nur noch 13 Prozent.

Vor diesem Hintergrund verwundert es dann auch nicht, dass die programmatische Medienplanung langsam aber sicher die Oberhand über die traditionelle Planung gewinnt: In Italien stiegen die Ausgaben in diesem Bereich von 42 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 260 Millionen im Jahr 2016. Studien prognostizieren, dass programmatische Werbung nächstes Jahr 360 Millionen Euro wert sein wird, und im Jahr 2018 bereits 515 Millionen Euro.

Live-Videos

Den Prognosen zufolge wird der mobile Videokonsum 2017 um 33 Prozent und 2018 um 27 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Minuten pro Tag steigen. In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung von Live-Videos für Marken in den kommenden Jahren zunehmen. Für viele Nutzer von Facebook und Konsorten gibt es nichts Schöneres, als hautnah dabei zu sein, und Live-Videos geben ihnen genau dieses Gefühl: Im Gegensatz zu einer Aufzeichnung können sie alles unmittelbar miterleben.

Live-Events fördern die Interaktion. Ein Live-Stream mit vielen Zuschauern ist ein weitaus sozialeres Ereignis als ein On-Demand-Video, das einzeln abgerufen werden kann. Soziale Verbindungen und Interaktionen im Rahmen eines Live-Events sind für viele zugänglich und extrem wertvoll.

Aktuelle, tägliche Inhalte

Mit Snapchat, Instagram und Telegram kann vieles in Posts, Videos oder Fotos erzählt werden, die nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden. Unternehmen müssen daher immer aktuelle und täglich neue Inhalte bereitstellen. Außerdem werden Inhalte so noch attraktiver für Follower, denn was nur schwer oder nicht erreichbar erscheint, ist bekanntlich seit jeher am interessantesten. Das Bewusstsein, dass die Inhalte, Geschichten oder Fotos morgen nicht mehr da sein werden, weckt die Neugier und macht es praktisch zu einer Grundvoraussetzung, immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Programmatische Käufe

In Italien sind die Ausgaben für programmatische Werbung gegenüber 2013 von 42 Millionen Euro auf 260 Millionen (2016) gestiegen. Studien prognostizieren im nächsten Jahr einen Anstieg auf 360 Millionen Euro, und 2018 sollen es bereits 515 Millionen Euro sein. Wie in anderen Märkten bereits geschehen, gewinnt der Sektor in Italien an Fahrt: 2017 werden die großen Betreiber ihre Anstrengungen verdoppeln, um die Effizienz zu erhöhen und Lösungen anpassbarer zu machen. Gleichzeitig werden die Kunden zunehmend auf das Angebot aufmerksam.

Native Advertising

Das Phänomen „Ad Blocking“ breitet sich in Italien weiter aus. 13 Prozent der PC-Nutzer nutzen entsprechende Dienste, im Vergleich zu 7,6 Prozent der Smartphone-Anwender. Der Einsatz von Adblockern gibt ebenfalls Anlass dazu, die Art und Weise von Online-Werbung zu überdenken. Mit einer durchschnittlichen Klickrate von 0,06 Prozent ist es mehr als offensichtlich, dass sich etwas ändern muss. Daher wird für Native Advertising innerhalb der kommenden fünf Jahre ein Wachstum von 156 Prozent prognostiziert, was zu einem Marktanteil von 52 Prozent im Bereich der Bannerwerbung führen wird.

Chatbot

Immer mehr Marken setzen auf künstliche Intelligenz für ihre Kundenservices. Der Hauptvorteil von Hilfe per Chat besteht darin, dass schneller reagiert werden kann. Entsprechend können mehr Menschen davon abgehalten werden, negative Ansichten gegenüber dem Unternehmen öffentlich zu äußern. Das italienische Startup „Responsa“ hat einen Messenger-Chatbot für Self-Service-Kundenservice entwickelt, der hauptsächlich auf Konversation basiert. Die Technologie vereint Kontextanalyse und Algorithmen für natürliche Sprache (NLP), was die Interaktion mit dem Kunden ebenso spontan wie faszinierend macht.

YouTuber – Lizenzierung

In Italien beläuft sich der Gesamtwert des Geschäfts mit lizenzierten Produkten auf 3,18 Milliarden Euro. Weltweit sind es 214 Milliarden für das Jahr 2016. Der Trend geht neuerdings zu zweinamiger Youtuber-Lizenzierung. Beispielsweise hat sich der Name „Favij“ als Erfolgsmodell herausgestellt: Die Panini-Sammlung wurde mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft. Während zunächst niemand ein Buch mit einem YouTuber schreiben wollte, stehen die Interessenten heute Schlange.

Willkommen im globalen Informationszeitalter! Ohne große Feier, ohne globales Feuerwerk, ohne Vorankündigung und ohne warnenden Beipackzettel hörte das Industriezeitalter auf und Unternehmen, die bei der verzweifelten Suche nach der richtigen Information im „www“ helfen, sind plötzlich an der Börse mehr wert, als Automobilkonzerne oder Fluglinien. Wer auch immer den Geist mit dem nicht ganz so schicken Namen „Internet“ aus der Flasche gelassen hat, er hat unsere Welt nachhaltig verändert.

Erinnern Sie sich auch gerne an die „gute alte Zeit“? Eine Welt ohne Internet, Smartphones, SMS und soziale Netzwerke. Eine Welt, in der man Termine für übernächste Woche um 20 Uhr vor dem Kinoeingang gemacht hat und sich darauf verlassen konnte, dass die Angebetete, mit der man „Harry&Sally“ sehen wollte, auch wirklich auftaucht. In der sie nicht 15 Minuten vor Filmstart twittert, dass sie noch ganz schnell vorher den Müll runter bringen musste, deshalb den Bus verpasste und jetzt noch schnell ihren Lidstrich nachziehen muss – oder einfacher gesagt: sie kommt viel zu spät zu unserem Date! Aber sie hat mich ja immer auf dem Laufenden gehalten, ich war bei ihrem Zuspätkommen immer life dabei, auch wenn wir den sehr lustigen Anfang des Filmes verpassen!

Die Welt vor dem Internet war auch für diejenigen unter uns, die sich mit dem Thema Marketing & Kommunikation Anfang der 1990er beschäftigten, einfacher planbar, als die heutzutage. Egal ob auf Kundenseite, als Kreativer, Berater oder Produktioner. Man kannte seine Zielgruppe und die eigenen begrenzten Möglichkeiten, mit denen man diese Zielgruppe auch verkaufsfördernd erreichen konnte. Wenn man richtig viele Menschen erreichen wollte, nahm man in die eine Hand die „kommunikative Schrotflinte“ und schaltetet in der BILD eine deutschlandweite Anzeige auf der Titelseite, und in die andere Hand das „Marketing-Scharfschützengewehr“ und buchte um 19:50 Uhr vor der Tagesschau einen 15-30 Sekünder. Dann war die Chance, dass das beworbene Produkt in den Köpfen der deutschen Konsumerschaft nachhaltig verankert war, sehr hoch.

Und dann – ohne, dass wir es am Anfang so richtig wahrgenommen hätten – brauchte man plötzlich eine Email-Adresse, musste sich völlig unsinnige Begriffe und Kürzel wie „google“, „twitter“, „html“, „www“ und „Zarlando“ merken, wenn man mitreden oder auch nur mal schnell ein paar Schuhe kaufen wollte. Als ob das nicht schon genug des Guten – oder besser des Neuen – gewesen wäre, wurde diese kleine Welt von einem Jahrzehnt auf das andere plötzlich unvorstellbar viel größer. Länder, von denen wir noch nicht mal ahnten, dass es dort genug zu Essen für die Bevölkerung gab, wurden plötzlich zu wichtigen Exportmärkten. Wer nicht über globale Marketingstrategien nachdachte, wer seine Produkte nicht in mindestens 78 Sprachen herausbrachte und keine „Intercultural Management“-Abteilungen aufbaute, war „old school“.

Willkommen im globalen  Informationszeitalter!

Ohne große Feier, ohne globales Feuerwerk, ohne Vorankündigung und ohne warnenden Beipackzettel hörte das Industriezeitalter auf und Unternehmen, die bei der verzweifelten Suche nach der richtigen Information im „www“ helfen, sind plötzlich an der Börse mehr wert, als Automobilkonzerne oder Fluglinien. Wer auch immer den Geist mit dem nicht ganz so schicken Namen „Internet“ aus der Flasche gelassen hat, er hat unsere Welt nachhaltig verändert. Und ganz besonders unsere Welt der heutigen globalen Kommunikation, des Marketings, für das man mittlerweile eine 360 Grad Kompassnadel benötigt, der Möglichkeiten Informationen und damit auch Werbung 24 Stunden auf allen Kanälen, in den entlegensten Gebieten dieser Welt und auf immer vielfältigeren – neudeutsch – „devices“ aufzunehmen. Wir, die sich heute um die Produktion, Kreation oder Organisation von globaler Markenkommunikation kümmern, gehören zu einer (aussterbenden) Übergangsgesellschaft. Wenn Sie diesen Artikel in gedruckter Form lesen, haben Sie sich schon als Mitglied der hybriden Kommunikationsgesellschaft geoutet. Was? Sie haben sogar noch ein Zeitschriftenabo in Papierform? Sie lesen die SZ noch im Rheinischen Format? Wie anachronistisch!

Aber wir, die Übergangsgesellschaft der BabyBoomer, versuchen mit unseren Botschaften Zielgruppen, die zum großen Teil der Generation Y angehören, zu erreichen, und dies möglichst global und multikulturell. Machen Sie sich also keine allzu großen Vorwürfe, wenn Sie zugeben müssen, nicht zu wissen, was genau der Unterschied zwischen Instagram, Tumblr, Facebook und Google+ ist, Sie leider keinen Twitter-Account haben und mit dem Ausdruck „Youtuber“ eher chinesische Küche assoziieren.

Die gute Nachricht:

Man muss nur jemanden kennen, der sich mit diesen neuen Herausforderungen auskennt. Es gibt sie, die Menschen, die Firmen oder Agenturen, denen diese Welt nicht fremd ist. Vertrauen Sie auf deren Innovationskraft und die Lust, sich diesen neuen Herausforderungen zu stellen. Die Zeiten, in denen man als 19-jähriger Studienabbrecher das Wort „Flash“ nur buchstabieren musste, um eine Beratungsfirma zu gründen, sind vorbei. Hochkomplexe Herausforderungen, wie globale Organisations-, Produktions- und Kommunikationsworkflows, werden heute von darauf spezialisierten Agenturen und Firmen auf internationalem Niveau gelöst. Sicher sind diese Dienstleistungen nicht billig oder gar umsonst, aber ein von mir sehr geschätzter englischer Sozialreformer – John Ruskin – stellte bereits 1900 fest: Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.

Die schlechte Nachricht:

Wenn Sie noch kein ausreichend großes Netzwerk an solchen Kontakten haben, sollten Sie sich dies sehr schnell zulegen, denn der Geist „Gini“ konnte zurück in die Flasche gezaubert werden, das neue globale Informationszeitalter jedoch ist viel zu groß geworden, als dass es jemals wieder in eine Flasche passt. Glauben Sie aber nach der Lektüre dieses Artikels nicht, dass er von einem ewig gestrigen Kritiker der neuen Zeit verfasst wurde! Dieses Zeitalter hat durchaus seine sehr positiven Seiten. Wenn ich mal wieder bei einem Date mit oben erwähnter Dame auf deren geschätztes Erscheinen warten muss, zücke ich heute mein iPad und sehe mir „Harry&Sally“ on demand an.