Die meisten von uns kennen das, aus eigenem Erleben, von Freunden, Kollegen oder von der Familie: auf der einen Seite die Lust auf Süßigkeiten, der vermeintliche Gruppenzwang zu einem üppigen Festessen, die Neigung, wider besserer Vorsätze, das Fitnessprogramm „ausnahmsweise“ heute zugunsten eines kuscheligen Fernsehabends ausfallen zu lassen. Auf der anderen Seite dann wieder tagelanger, ja wochenlanger Verzicht auf alles, was Spaß macht bei gleichzeitiger Fitnessschinderei. Immerhin mit einem ansehnlichen Gewichtsverlust, der bald wieder im Zuge allzu menschlicher Schwächeleien – hier eine Praline zur Nervennahrung, da ein Stück Geburtstagstorte – kompensiert sein wird.

Da kommt es doch ganz gelegen, als Betroffener mit Kommunikationsaufgaben für ein seriöses, wissenschaftlich fundiertes und seit sechzig Jahren bewährtes Abnehm-Produkt betraut zu sein: Weight Watchers. Denn bei Weight Watchers geht es nicht um Wunderpulver oder genussfeindliche Nulldiäten. Es geht um bewusste Ernährung bei gegenseitiger Unterstützung durch Coaches und durch Mit-Betroffene mit dem guten Gefühl, dass man alles essen darf, was einem schmeckt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt demnach in der Motivation des Einzelnen – Weight Watchers ist also ein perfektes Produkt für das Social Web, denn beim Abnehmen hat man Erfolge zu berichten, rückfällig gewordenen Freundinnen Trost zu spenden, Verunsicherte zu ermuntern, Rezept- oder Verhaltenstipps einzuholen („Morgen ist Silberne Hochzeit! Wie komm ich da bloß durch?!“) und vieles dergleichen mehr,  was die eigene und die gegenseitige Motivation fördert.

Reichlich Gründe also für uns von Plan.Net als etatbetreuende Online-Kommunikationsagentur, der Facebook Corporate Site eine wirklich tragende Bedeutung zuzuerkennen und Entsprechendes zu veranlassen: Weiterlesen

Sprite, die erfrischende Zitronenlimo aus dem Hause Coca-Cola, hatte uns für eine Sommeraktion gebrieft. „Refreshment“ soll da rüberkommen bei einer jungen Zielgruppe, die mehr an die coole Marke gebunden werden soll. Die Botschaft des laufenden TV-Spots ist Erfrischung pur als Höhepunkt eines Basketballspiels (genauer gesagt: urbaner Streetball). „Also platzieren wir auf dem Potsdamer Platz in Berlin viele Körbe für viel Publikum mit viel Entertainment…“ Aber was ist mit den hunderttausenden Jugendlichen im Rest des Landes – gucken die einfach nur zu im Internet? „Nee, die machen natürlich mit! Da gibt’s doch diese Fußballwurfmaschinen fürs Torwarttraining, wir schrauben die um, hängen die ans Internet und dann kann jeder vom PC aus das Ding online steuern!“ Weiterlesen

Die Sonne schien, die Diskussionen waren spannend und das Netz lief heiß am letzten Wochenende beim Barcamp@Serviceplan. Am 9. und 10. Oktober war das Haus der Kommunikation die Heimat eines der innovativsten Events des Jahres.

Barcamper vor dem Haus der Kommunikation. Foto (c) Nachrichten München

Barcamps sind eine Art formlose Konferenz, die aus dem Bedürfnis heraus entstanden sind, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es sind intensive Veranstaltungen mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktion der Teilnehmer untereinander.  Barcamps gibt es überall auf der Welt, in München findet es jährlich statt und die Themenbereiche 2010 umfassten Weiterlesen

Ab morgen erlaubt Google das so genannte Brand Bidding – also die Buchung fremder Markenbegriffe in Anzeigen auch für Nicht-Markenrechtsinhaber. Was bisher nur in den USA, Irland, England und wenigen anderen Staaten erlaubt war, wird nun durch die Initiative von Google und einer Entscheidung des europäischen Parlaments in den meisten anderen europäischen Ländern umgesetzt. In diesen konnte Brand Bidding bisher nur über verschiedene Tricks wie länderübergreifende Geoaussteuerung von Anzeigen oder durch die Nutzung des erweiterten Broadmatch in Kombination mit Negativkeywords erreicht werden. Nun wird es allen möglich sein, auf die fremde Marke zu buchen. Wird sich dies jedoch tatsächlich negativ auf die Kampagnen auswirken?
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Gestern Abend, auf der alljährlich stattfindenden Pressekonferenz von Google, stellte der Suchgigant seine neuen Features der Suche vor. Neben einer Ajax-Erweiterung der Suchergebnisse und mehreren Tests zur Darstellung von 20 bis 30 Ergebnissen auf einer Suchergebnisseite stellt wohl die neue Google-Instant-Suche die größte Neuerung dar.

Mit dieser Google „Echtzeitsuche“ wird bereits während der Eingabe in die Suchbox eine Ergebnisseite zu einer automatischen Autovervollständigung angezeigt. Die Anpassung betrifft sowohl das organische als auch das bezahlte Suchergebnis. Wie bereits bei der Einführung der Google Search Suggestion hat auch dieses neue Feature einen erheblichen Einfluss auf das Suchverhalten der Nutzer und damit auf die Planung und Umsetzung von Suchmaschinenkampagnen sowohl bei Suchmaschinenanzeigen als auch auf SEO.

Welche Veränderungen sind zu erwarten?

Aufgrund der Anpassung der Suchergebnisse und die Autovervollständigung der Sucheingabe ist zu erwarten, dass sich die Anzahl der Impressions verändert. Weiterlesen

Es ist mal wieder soweit: Apple erfindet die Welt neu – in diesem Fall das Mobile Advertising – und startet iAd. Dass Apple die Welt neu erfinden kann, hat das Unternehmen mit dem iPod, iTunes, dem iPhone und zuletzt mit dem iPad wohl zu Genüge bewiesen.
Vor gut drei Jahren bei der Einführung der ersten iPhones noch belächelt, setzt die erst kürzlich gelaunchte vierte iPhone Generation Maßstäbe in Sachen Design, Apps und vor allem Usability. Durch die bereits früher gestartete Content Plattform iTunes, die zum AppStore erweitert wurde, baute Apple eine direkte Endkundenbeziehung auf und sperrte die Mobilfunkbetriebe beim sehr erträglichem Contentgeschäft aus. Apple katapultierte sich so in kürzester Zeit in den Olymp der mobilen Verwertungskette, degradierte T-Mobile & Co zu »Bitpipes« und ließ so deren schlimmste Befürchtungen wahr werden. Hut ab – an solchen Konzepten sind Sony Ericsson & Co seit Jahren gescheitert.
Meine Meinung und Einschätzung zum jüngsten Apple Spross, dem iPad, kann man hier nachlesen, ich sage nur so viel: Genial! Die Jungs in Cupertino machen vieles richtig, soviel steht mal fest.

Aber jetzt zu iAd und damit weg von der Hardware und hin zu einem virtuellen Gut, in diesem Fall die Vermarktung von Werbeplätzen. Dieser Bereich ist für Apple nicht so neu wie man denkt: Bereits 2003 wurde iTunes eingeführt, revolutionierte und rettete die Musikbranche; heute sind sie Gatekeeper und diktieren Preise.
Die kreativen Möglichkeiten, die iAd bietet, lassen bei uns als Mobile Agentur die Herzen höher schlagen: Video, Games, Audio, Voting, etc. Das alles, ohne dass man die App verlässt.
Auch aus Mediaplanungssicht verheißt iAd Gutes, es gibt einen Ansprechpartner für die weltweite Kampagnenplanung und ein sehr feines Targeting. Das von Steve Jobs zum neuen Star am Programmhimmel erkorene HTML5 lässt wirklich viele Möglichkeiten offen – und ein solches in HTML5 produziertes Werbemittel läuft mit leichten Anpassungen z.B. auch auf Android-Handys, was durchaus praktisch ist. Weiterlesen

Manchmal passiert es, dass man in den Spiegel schaut und merkt, dass die Zeit nicht spurlos an einem vorübergegangen ist. Und dann heißt es akzeptieren, dass sich die Welt weitergedreht hat – und die entsprechenden Gegenmaßnahmen treffen.

Um so besser, wenn man noch ziemlich jung ist, so wie die internet facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF).

Mit der aktuellen Welle der internet facts, die soeben veröffentlicht wurde, hat die AGOF eine Reihe von methodischen Anpassungen und Definitionsänderungen in ihrer Studie vorgenommen, die dafür sorgen, dass die Ergebnisse der Online-Reichweitenmessung noch genauer und aktueller sind, als bisher.

Die AGOF und die ag.ma tragen damit zum einen den gewachsenen Ansprüchen von Kunden und Agenturen an eine Online-Währung, zum anderen aber auch den veränderten Nutzungsrealitäten im Internet, Rechnung.
Leider führt diese Anpassung der Erhebungsmethode dazu, dass die ermittelten Reichweiten nicht mehr mit den Daten aus den früheren Wellen vergleichbar sind – die AGOF startet somit quasi eine neue Zeitrechnung. Weiterlesen

I like iPad

I like iPad

Ich und mein iPad, mein iPad und ich, ob das jemals was wird, dachte ich mir beim Auspacken des schicken Dinges.

Soviel vorweg: Ja es wurde was, wir sind sogar beste Freunde geworden.

Als ich Mitte April, gut sechs Wochen vor dem Verkaufsstart in Deutschland mein Modell in den Händen hielt, konnte ich die an Hysterie angrenzende allgemeine Vorfreude nicht ganz verstehen. Das iPad stellte für mich kein „Must Have“ dar, war ich doch in Sachen digitales Spielzeug bereits bestens ausgestattet: iPhone, Google Phone, diverse Laptops, PSP, etc. Rund um die Uhr online bin ich selbstverständlich auch und damit umfassend versorgt.

Mein erster Eindruck nach ein paar Minuten rumspielen bestätigten dann auch meine Annahme, ich hätte bereits alles was ich bräuchte. Das iPad wirkte auf mich einfach nur wie ein großes iPhone – ohne telefonieren zu können. Wer braucht so etwas? Weiterlesen

Ende des Monats ist es so weit. Dann wird DAS Objekt aller Techie-Begierde, das iPad von Apple, offiziell auch in Europa zu erwerben sein. Und bald wird Apple mit seiner Werbeplattform iAd an den Start gehen.

Ist Apple noch immer das sympathische, coole und Nutzer orientierte Unternehmen oder entfernt sich Steve Jobs mehr und mehr von diesem positiven Image hin zu einem Macht- und Profitkonzern ?

Plan.Net-Geschäftsführer Michael Frank hat dem Medien-Portal MEEDIA.de ein Interview gegeben und ist der Meinung:
„Apple bewegt sich auf schmalem Grat“

Viel Spaß beim Lesen!

Dubai ist tot. Es lebe Dubai… Seit der Lehmann-Pleite bin ich bei jedem meiner Besuche in Deutschland mit einem mitleidigen Lächeln bedacht worden, wenn ich über Dubai erzählte. Das, was einige Jahre in deutschen und anderen europäischen Medien als das weltweite Wirtschaftswunder hochgejubelt wurde, wird seit Herbst 2008 im wahrsten Sinne des Wortes in Grund und Boden geschrieben.
In diesem Umfeld mit nur einem Kunden und ohne genaue Kenntnis der Region eine Agentur zu gründen, schien daher nicht nur mutig, sondern grenzte an Waghalsigkeit mit unabsehbarem wirtschaftlichen Risiko. Was aber bewegte mich als Gründer der Agentur und in weiterer Folge Plan.Net in diesen Markt zu gehen und von Dubai aus BMW, MINI und Rolls Royce im mittleren Osten zu betreuen und weiter in dieser Region zu expandieren?
Dubai ist als Wirtschaftsstandort besser als sein (heutiger) Ruf. Weiterlesen