Auch wenn der Begriff „Viral Marketing“ in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. Immer seltener verwendet und durch „Buzz Marketing“ oder „Word of Mouth“ ersetzt wird, träumen viele Marketer von der Kampagne, die sich wie von Zauberhand verbreitet. Ganz authentisch. Kostenlos.

Tatsächlich kenne ich persönlich kaum eine Kampagne, die das geschafft hätte. Zumindest nicht kostenlos. Ganz im Gegenteil: Virales Marketing ist nicht selten einer der aufwändigsten und teuersten Ansätze überhaupt.

Denn virale Kampagnen müssen erst einmal über Seeding und Multiplikatoren angeschoben werden. Sonst ist das Risiko, dass die Kampagne gar nicht erst Fahrt aufnimmt, recht hoch.

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Dass Neuromarketing kein momentaner und schnell wieder vergehender Hype ist, sondern ein Thema, das immer mehr Interessenten und Befürworter findet, dürfte sich gerade in der Werbebranche schon herumgesprochen haben. In diesem Zusammenhang ereilte uns vor einigen Wochen eine erfreuliche Meldung, die nicht nur den Aufschwung des Neuromarketings weltweit untermauert, sondern auch dem Neuromarketing-Verfahren Steady State Topography (SST) hohe Anerkennung beimisst. Das Verfahren wurde vom australischen Unternehmen Neuro Insight entwickelt und ist bei Mediaplus neuro:impact unter Lizenz im Einsatz.

Bei der Verleihung der diesjährigen ARF (Advertising Research Foundation) Great Mind Awards in New York durfte Prof. Dr. Richard Silberstein, Geschäftsführer von Neuro-Insight und Entwickler der prämierten SST-Methode, den goldenen Great Mind Award in der Kategorie „Innovation“ entgegennehmen. Die Great Mind Awards würdigen seit 2006 Personen und Institute, die zur Exzellenz und zum Fortschritt der Werbeforschung beitragen. Speziell die Kategorie „Innovation“ steht für die Ansicht, dass die Forschung stets möglichst originell denken muss, um den Anforderungen der sich immer schneller verändernden Medien- und Marketinglandschaft gerecht zu werden. Der Innovationspreis wird an diejenigen verliehen, die es mit Hilfe von Ideenreichtum, Analytik und nützlicher Technologie geschafft haben, wirkungsvolle neue Forschungsmethoden zu kreieren und zu validieren. Im Falle von Neuro Insight zeichnet der Preis die innovative Anwendung der Neurowissenschaft im Bereich der Marketingkommunikation aus. Hierbei wird besonders der kontinuierliche Beitrag zur Untersuchung der Verknüpfung zwischen neuronalen Messungen und Verbraucherverhalten hervorgehoben.

Richard Silberstein war sehr erfreut über den Preis, auch angesichts der Tatsache, dass die Verleihung zeitnah zur ARF NeuroStandards Initiative stattfand: Dieses Projekt validiert verschiedene neuronale Messverfahren im Anwendungsbereich des Marketings, worin auch die Steady State Topography vertreten ist. Mediaplus gratuliert den australischen Kollegen von Neuro Insight ganz herzlich. Wir sind stolz darauf, zusammen mit den australischen Experten zu arbeiten und exklusiver Lizenzpartner der nun ausgezeichneten SST-Methode für Deutschland, Österreich und die Schweiz zu sein.

Klingt komisch, ist es aber nicht!

Immer mehr Marken und Kunden haben einen zunehmenden Beratungsbedarf für unsere deutschsprachigen Nachbarländer im allgemeinen und den österreichischen Markt im speziellen. Man kann als Agentur auf Dauer nicht glaubwürdig von Deutschland aus kompetent beraten, denn dazu tickt der österreichische Medien- und Agenturmarkt doch ein wenig anders und „media business is people business“.

Auch wenn Bayern und Österreicher grundsätzlich verwandt sind und abgesehen von den Dialekten grundsätzlich die gleiche Sprache sprechen,  muss man vor Ort sein, den Markt gut kennen und mit den Medien ein gutes Vertrauensverhältnis aufbauen, um nicht nur günstige, sondern auch bessere Konzepte zu entwickeln. Weiterlesen

Dieter Bohlen nascht Milchreis von Müller, Heidi Klum isst Burger bei McDonalds und Franz Beckenbauer trinkt Erdinger Weißbier. Unternehmen nutzen nicht erst seit gestern die Sympathie, die Bekanntheit und das Image von prominenten Persönlichkeiten für Werbezwecke. Doch wie reagieren die Konsumenten darauf und inwiefern ändert sich deren zukünftige Markenpräferenz?
Um diese Frage beantworten und Handlungsempfehlungen für Werbetreibende geben zu können, hat neuro:impact in einer umfangreichen Neuromarketing-Studie getestet, welche Auswirkungen der Einsatz von Prominenten in TV-Spots hat. Die entscheidenden Ergebnisse werden beispielhaft anhand der aktuellen Spots von Mercedes und Katjes deutlich: Schumi lässt die Reifen quietschen und Calmund steht Tarzan’s Kletterkünsten in nichts nach. Aber wer geht am Ende als Sieger ins Ziel, welcher Spot kommt an, welcher fällt gnadenlos durch? Weiterlesen